Wüste, rote Felsen, endlose Highways und ganz viel Zeit im Auto – und genau das lieben wir! Mitte April 2023 sind wir in Los Angeles gelandet und haben uns auf einen Roadtrip durch den Südwesten der USA gemacht: durch Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada, vorbei an einigen der schönsten Nationalparks der Welt.

Unser Roadtrip
- Reisezeit
- 18. April – 2. Mai 2023
- Start & Ende
- Los Angeles
- Bundesstaaten
- CA, AZ, UT, NV
- Nationalparks
- 6
- Übernachtung
- Hostels, Motels, Zelt & Auto
- Gebucht
- meist am selben Tag
So haben wir geplant
Die grobe Route hatten wir vorab geplant, Hostels und Hotels haben wir aber meistens erst am selben Tag gebucht. Das hat super funktioniert – allerdings waren wir auch nicht in der Hauptsaison unterwegs. Man sitzt bei so einem Roadtrip viel im Auto … und wir lieben das!

Los Angeles
Direkt am ersten Abend ging es zum Santa Monica Pier – Sonnenuntergang schauen und richtig ankommen. 🌅
Am nächsten Morgen waren wir im The Butcher’s Daughter in Hollywood frühstücken: mega lecker und abartig teuer, haha. Danach sind wir einfach durch LA spaziert.
Am dritten Tag ging es zu Fuß hinauf zum Hollywood Sign. Gestartet sind wir beim Griffith Observatory im Griffith Park – der Trail ist super schön und die Aussicht über die ganze Stadt der Wahnsinn.



Pioneertown & Joshua Tree
Dann ging’s endlich los mit dem Roadtrip! Zuerst raus aus LA – im übelsten Stau. Unser erster Stopp war die Ranch Red Dog in Pioneertown, einem kleinen Westernstädtchen mitten in der Wüste, bevor es weiter in den Joshua Tree Nationalpark ging. Geschlafen haben wir hier in einem Hostel.






Grand Canyon
Weiter ging es zum Grand Canyon, wo wir hinunter ins Tal gewandert sind – unglaublich, wie riesig dieser Canyon ist, wenn man mittendrin steht.




Monument Valley & Forrest Gump Point
Im Monument Valley gibt es nur ein einziges Hotel direkt im Park: The View Hotel. Weil wir dachten, dass wir nur dort den Sonnenaufgang im Park sehen können, haben wir hier übernachtet. Das Hotel war ehrlich gesagt ganz schlimm und alt – und das Frühstück ganz wild: Plastikteller, Plastikbesteck, Cornflakes, ekelhafter Kaffee und sonst nicht viel. Aber die Aussicht? Die war echt wunderschön!
Danach ging es zum Forrest Gump Point – genau der Stelle, an der Forrest Gump im Film nach seinem langen Lauf umdreht. Ein Foto mitten auf der Straße gehört hier für viele einfach dazu. 🏃♂️






Moab
In der Nähe von Moab haben wir im Zelt an einer Klippe geschlafen. Klingt romantisch – war es aber nur bedingt: In der Nacht war es so windig, dass wir ernsthaft Angst hatten, es bläst uns die Klippe hinunter! 😅
Die nächste Nacht gab es dann ein richtiges Bett im Virginian Motel – ganz schön, aber teuer, wie eigentlich alle Motels. Moab selbst ist ein super cooler Ort mit gutem Essen und coolen Leuten.








Arches Nationalpark
Direkt vor den Toren von Moab liegt der Arches Nationalpark mit seinen berühmten roten Felsbögen. Wir sind hier zum bekanntesten von allen gewandert: dem Delicate Arch. Und wir hatten richtig Glück – kurz davor hatte es geregnet, und deshalb war super wenig los. So konnten wir diesen unglaublichen Bogen fast in Ruhe genießen.



Versteckte Orte abseits der Touristenpfade
Nach Moab haben wir zwei Orte entdeckt, die mich total umgehauen haben: eine Landschaft, die aussieht wie eine Mondlandschaft – mit kaum Menschen weit und breit. Und einen super engen Canyon, den Tom gefunden hat, in dem wir nur eine einzige andere Familie getroffen haben.
Wo genau die beiden sind, verrate ich euch bewusst nicht – ein bisschen Recherche gehört für mich einfach zu einer Reise dazu. 😉 Aber es zeigt: Zwischen all den touristischen Plätzen gibt es noch Orte, die versteckt und wunderschön sind.






Bryce Canyon
Der Bryce Canyon war unglaublich schön! Wir waren zum Sonnenaufgang dort – und hatten den Ausblick fast ganz für uns allein. Keine Menschen, nur diese verrückten, orange leuchtenden Felstürme.



Zion Nationalpark
Der Zion Nationalpark ist sehr populär. Ins Tal fährt man mit dem Shuttlebus, und von dort kann man hinauf zum berühmten Angels Landing wandern. Wir sind bis zum Einstieg gegangen – auch ohne den letzten Teil war es super schön.




Las Vegas
Ehrlich gesagt wollte ich anfangs gar nicht nach Las Vegas – so eine unechte Welt. Aber ich habe mich drauf eingelassen und es war mega lustig, das alles einmal zu sehen! Wir hatten richtig viel Spaß und haben sogar 120 Dollar im Casino gewonnen. Die haben wir natürlich sinnvoll investiert: in Bier und Burger, haha. 🍔🍺
Insgesamt waren wir zwei Tage dort, haben am Hotelpool gechillt und waren täglich im Whole Foods Market, weil wir den so lieben. Abartig teuer, aber ein Erlebnis!









Death Valley
Von Las Vegas ging es ins Death Valley – mitten in die Wüste. Und es war echt brutal heiß! 🔥 Genug Wasser im Auto ist hier absolute Pflicht.
Eine Nacht wie bei Mad Max
Nach dem Death Valley haben wir im Auto auf einem ausgetrockneten See geschlafen. Am Abend waren dort ein paar ziemlich crazy Leute unterwegs – das Ganze hatte echt was von Mad Max! 🚗💨
Und am nächsten Morgen wurde es noch wilder: Plötzlich ist ein Typ mit einer Art motorisiertem Segelflieger (oder was auch immer das genau war) direkt neben uns gelandet und hat uns seine ganze Lebensgeschichte erzählt. Wild und so lustig – genau solche Begegnungen machen einen Roadtrip unvergesslich!






Laguna Beach & zurück nach LA
Zum Abschluss ging es an die Küste nach Laguna Beach, wo wir einen gemeinsamen Lauf am Meer gemacht haben. Danach gab es noch ein richtig leckeres Essen beim Italiener, bevor es zurück nach Los Angeles ging. Und von dort? Weiter nach Hawaii! Wie es auf Kauai war, lest ihr hier. 🌺
Good to know
- Permits: Für viele Übernachtungen im Zelt und bekannte Wanderungen (z. B. Angels Landing) braucht ihr ein Permit – informiert euch vorab!
- Spontan buchen: Außerhalb der Hauptsaison hat das bei uns super funktioniert. In der Hochsaison würde ich vorher reservieren.
- Essen: Außerhalb von LA war das Essen oft ziemlich fettig und gesundes Essen im Restaurant gar nicht so leicht zu finden. Supermärkte wie Whole Foods sind eure Rettung.
- Motels: Rechnet mit höheren Preisen, als man vielleicht erwartet – günstig ist kaum eines.
- Timing: Bei den bekannten Nationalparks lohnt es sich, zum Sonnenaufgang oder spät am Nachmittag zu kommen – dann ist deutlich weniger los.
Mein Fazit
Was für eine Reise! Von Großstadt über Wüste bis zu den unglaublichsten Canyons – dieser Roadtrip war so abwechslungsreich und ich würde ihn jederzeit wieder machen. Wenn ihr Fragen zur Route habt, schreibt mir gerne!
Eure
Anna
