Werbung: Diese Reise ist in Zusammenarbeit mit Visit Karakol entstanden.
Kirgistan – ein Land, das so unglaublich viel zu erzählen hat. Jede Ecke überrascht mit einer neuen, atemberaubenden Natur, die Menschen sind super gastfreundlich und ganz ehrlich: Dieses Land hat mein Herz von Sekunde 1 an erobert.
Gemeinsam mit Visit Karakol waren wir mit unserem Guide (und für 5 Tage sogar mit eigenem Koch!) unterwegs und haben Orte entdeckt und Dinge erlebt, die ich nie wieder vergessen werde. Wir sind mit Pferden auf über 3.600 Höhenmeter geritten, haben heiße Quellen entdeckt, vergessene Orte erkundet und sind durch Landschaften gewandert, die man kaum beschreiben kann.




Wie wir die Reise geplant haben
Karakol liegt im Osten von Kirgistan, am Ende des riesigen Sees Issyk-Kul, und ist der perfekte Ausgangspunkt für Abenteuer in den Bergen. Für mich ging es mit dem Flugzeug von München nach Bischkek, Tom ist direkt aus China angereist – getroffen haben wir uns in der Hauptstadt und sind dann gemeinsam weiter nach Karakol. Unterwegs waren wir im Oktober.
Teil 1: Ankommen und die ersten Abenteuer
Die ersten Tage haben wir es ganz bewusst ruhig angehen lassen: ein bisschen gechillt, gewandert und mit dem Bike die Berge rund um Karakol erkundet – immer mit unserem Guide an der Seite, der uns Ecken gezeigt hat, die wir allein nie gefunden hätten.
Vergessene Orte & gastfreundliche Menschen
Was mich besonders fasziniert hat, waren die vergessenen Orte: verlassene Häuser, alte Gebäude und leere Plätze, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Und überall, wo wir hingekommen sind, wurden wir unglaublich herzlich empfangen – die Menschen in Kirgistan sind einfach super gastfreundlich. Ein absolutes Highlight: Mit einer Gruppe Kinder haben wir über eine Stunde Fußball gespielt ⚽ – mega lustig, aber auf rund 3.000 Metern auch extrem anstrengend.










Teil 2: Mit dem Pferd auf über 3.600 Meter
Eines der absoluten Highlights: Mit Pferden ging es auf über 3.600 Höhenmeter hinauf. Danach gab es nichts Besseres, als in den heißen Quellen die müden Muskeln zu entspannen.
Insgesamt waren wir 3 Nächte in den Bergen und haben in einer kleinen Hütte bzw. einem ausgebauten Anhänger geschlafen – bei zwei Menschen, die dort oben leben.
Leben am Ende der Welt
Bis zum nächsten Supermarkt sind es von hier 6 Stunden. Fließend Wasser gibt es im Haus nicht – nur eine Quelle im Saunahaus, rund 100 Meter entfernt. Strom kommt ausschließlich vom Solarpanel am Dach.
Und das WC? Ein Plumpsklo, 150 Meter vom Haus entfernt. Mitten in der Nacht war das ehrlich gesagt ziemlich unheimlich: stockdunkel, und überall um einen herum Geräusche. Dazu kommt, dass es hier Wölfe gibt – und uns wurde erzählt, dass der Schneeleopard manchmal sogar direkt vor dem Haus war. 🐆
Einfach, abgeschieden und mitten in dieser unglaublichen Natur – genau diese Tage werde ich nie vergessen. Mehr braucht es manchmal gar nicht.









Good to know
- Reisezeit: Wir waren im Oktober dort – das ist allerdings eher das Ende der Reisezeit. Wenn ihr die Berge in vollem Umfang erleben wollt, plant eure Reise besser etwas früher im Jahr.
- Guide: Für Touren in die Berge würde ich euch unbedingt einen lokalen Guide empfehlen – ohne ihn hätten wir die Hälfte nicht gefunden.
- Kosten: Wir wurden von Visit Karakol eingeladen, deshalb kann ich euch keine genauen Zahlen nennen. Grob würde ich aber mit rund 3.000 Euro pro Person rechnen.
- Essen: Das Essen war generell super lecker – allerdings sehr fleischlastig. Unser Guide hat uns erzählt, dass er keinen einzigen Vegetarier kennt, und vegan ist dort sowieso so gut wie unbekannt. Wer kein Fleisch isst, sollte das also unbedingt vorher mit dem Guide oder der Unterkunft abklären.
Kirgistan, du warst nicht unser letztes Mal. ❤️
